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@StefanMuenz Naja, VW als Alternative zu nennen, zeugt auch nicht gerade für ein besonders ausgeprägtes Erinnerungsvermögen. 🤷‍♂️

@StefanMuenz

Du meine Güte.

Ist ja nett, das manche Leute langsam dahinter kommen, dass sie mit Google, MS, WhatsApp, Nike etc.pp. Dreckskonzerne füttern, aber wenn dann bei den Alternativen H&M und Zara auftauchen, brauch ich auf den Link nicht klicken...

@DCR Ja, ich weiß, hier sind alle jenseits von Gut und Böse, 100% emissionsfrei und ernähren sich nur von Wasser und Gras. Es ist halt für die Anderen geschrieben, die noch nicht so erleuchtet sind.

@StefanMuenz

Du, das hat nichts mit "erleuchtet" zu tun.

Die Information ist seit vielen VIELEN Jahren in der Welt.
Ich kann nur sehen, dass Leute hauptsächlich aus irgendwelchen absurden Gründen ihr Verhalten umschichten auf anderen Mist, statt anzufangen, Dinge zu tun und zu lassen, weil sie heilsam oder unheilsam sind.

Und das nicht, weils grad woke und angesagt ist, sondern weil sie sich informiert haben, es selbst wollen und es, naja, rechtschaffen ist.

Ist wirklich allerhöchste Zeit.

@DCR Mir ist schon klar, worauf du hinaus willst. Wenn man schon seinen Konsum bewusst ändert, sollte man ihn verbessern, statt nur vom Regen in die Traufe zu wechseln. Allerdings ist in diesem Fall erst mal das Thema, weg von US-amerikanischen Konzernen und Ketten wegzukommen. Die Frage nach den Besten in Sachen Datenschutz, Öko-Wear oder nachhaltige Lebensmittel wurde in diesem Fall nicht gestellt. Für Familien beispielsweise, die es gewohnt sind, mit ihren Kids zu McDonalds zu gehen, ist es vielleicht besser, erst mal auf nicht-Trump-besessene Alternativen im Bereich FastFood aufmerksam gemacht zu werden, als ihnen nur den Gang zum Bio-Bauernhof zu empfehlen. Denn damit erreicht man sie schlichtweg nicht.

@StefanMuenz

Genau das stößt mir ja so auf: Der Anlass & das Halb- bis völlig Ungare daran.

Ich mein nichts überheblich; & das Motzige ist Frustration. Bitte um Entschuldigung.

Ich sehe NULL Potential für wirkliches Erkennen & Verbesserung in sowas. Familien, die ihre Kinder nun mit europäischem Fast Food füttern, machen NICHTS besser (Trump geht das am Toches vorbei...) & meinen auch noch, das wär jetzt gut. Ist es NICHT!

Ich find sowas übel. Wirklich unheilsam.

@StefanMuenz

Und es geht nicht darum, alles vom Bio-Bauernhof zu kaufen oder sich öko selbst zu versorgen. Es geht um Erkennen und kleine Schritte. Aber bitte SINNVOLLE Schritte.

@DCR Das klingt gut. Ich würde nur gerne mal eine schöne Darstellung dieser sinnvollen, kleinen Schritte sehen. Und es muss dabei auch möglich sein, realitätskritische Fragen stellen zu dürfen. Zum Beispiel die, wie ich, wenn ich dann endlich den besten aller Messenger verwende, mit Verwandtschaft und Bekanntschaft kommunizieren kann, wenn die den gar nicht kennen und auch gar nicht kennen wollen. Es erscheint mir wichtig, Brücken zu bauen zwischen idealistischen Ansprüchen und leidvoller Realität. Allzu oft kommt dann nur der Tipp "ja, du musst sie halt alle überzeugen". "Na danke", werden alle sagen, die ihre Verwandtschaft kennen. "Oder halt nur noch mit denen kommunizieren, die bereit sind, den Schritt zu gehen." "Hm, ja, leider irgendwie nicht so zielführend im Alltag."

@StefanMuenz

Wir meinen verschiedene Sachen.

Es geht nicht um perfekt. Es geht darum, dass WENN wir was besser machen möchten
wir auch wirklich was besser MACHEN, statt unser Verhalten nur anders einzufärben.

Leute inspirieren finde ich gut.

Leuten sagen "kauf bei ZARA, das ärgert Trump" ist absurd, weil ZARA ein übler Konzern ist und die Leute damit NICHTS besser machen.
Sie glauben aber, sie würden was besser machen, und DA liegt für mich das Problem.

Es geht mir um die Wahrheit.

@DCR Ich kann jetzt zu ZARA nicht viel sagen, weil ich mich damit bislang nicht beschäftigt habe. Was mich halt stört, ist die (hier leider nicht selten anzutreffende) Puristen-Härte von der Sorte "wenn du nicht 100% vegan lebst, bist du eben auf der falschen Seite der Geschichte", oder "Proton ist doch genau der gleiche Scheiß wie Google, weil deren CEO nicht so denkt wie ich". Diese Neigung, alles schwarz zu sehen, was nicht weiß ist, und die Weigerung, die fifty shades of grey als Weg zu betrachten, auf dem sich Leute in die richtige Richtung bewegen.

@StefanMuenz

Ja, verstehe ich.

Ich lebe z.B. vegan — nur wegen der Tiere — und ich weiß, dass ich nichts erreiche, wenn ich Leute nerve.

Ich hab nu aber in fast jedem Post erwähnt, dass es mir nicht um "perfekt" geht. X)

Mir geht es darum, dass Leute oft irgendwas machen, weils grad angesagt ist, weil die andern es wollen.

@StefanMuenz

Ohne, dass sie selbst es verstehen, ohne dass es wirklich hilfreich und heilsam ist. Und doch haben sie das Gefühl, das "Richtige" zu tun. Das ist eine sehr unheilsame Täuschung, die dafür sorgt, dass alles so bleibt, wie es ist, weil viele meinen "Ich mach doch schon alles richtig!"

DARUM geht es. Niemand macht "alles" richtig (oder wenn, sind die eher nicht online...).

Doch wenn wir was machen, soll es sinnvoll und heilsam sein. Weil WIR selbst es wollen und wissen, warum.

@StefanMuenz Bin mir bei manchen "avoid"-Einträgen nicht sicher, wie sinnvoll die sind. Beispiel "Streaming". Amazon-Boss Bezos (Dienst: Prime) wanzt sich an Trump ran: klar: avoid. Aber wie steht es etwa um Netflix?
Ich weiss nicht, wo die stehen. Nur mal *angenommen*, die würden bei Anti-Diversity-Sachen nicht mitmachen und sich gegen das neue Regime stellen: Wäre eine "avoid"-Empfehlung da richtig? Netflix produziert Inhalte in aller Welt. Und oft nicht so schlecht. Haben auch ein gutes UI.